Kubb: König der Outdoor-Spiele
Die Teams stellen sich hinter ihrer jeweiligen Grundlinie auf.
Um zu bestimmen, wer anfangen darf, wirft aus jedem Team ein Spieler ein Wurfholz so nahe wie möglich an den König, ohne ihn dabei umzuwerfen.
In unserem Video hat Team A gewonnen und startet. Die Spieler erhalten alle 6 Wurfhölzer (möglichst jeder Spieler die gleiche Anzahl) und stellen sich hinter ihrer eigenen Grundlinie auf. Nacheinander werfen sie nun die Wurf- hölzer Richtung gegnerischer Bauern und versuchen diese so umzuwerfen.
Fall a): Hat Team A mit 5 Wurfhölzern bereits alle 5 Bauern des Gegners umgeworfen, dürfen die Spieler mit dem 6. Wurfholz auf den König zielen. Fällt auch dieser um, hat Team A gewonnen. Das Spiel ist zu Ende.
Fall b): Hat Team A keinen Bauern umgeworfen, sammelt Team B nach den 6 Würfen die Wurfhölzer ein und ist nun seinerseits an der Reihe. Dies geht solange mit wechselndem Wurfrecht weiter, bis der erste Bauer fällt.
Fall c): Hat Team A einen oder mehrere gegnerische Bauern umgeworfen, werden diese zu sogenannten Feld-Bauern. Team B sammelt die Feld-Bauern ein und wirft sie in die Spielhälfte von Team A.
Bei Fall c) gilt es nun einiges zu bedenken:
Die Feld-Bauern müssen in Folge von Team B als erstes umgeworfen werden, bevor es auf die eigentlichen Bauern von Team A werfen darf. Also sollten die Feld-Bauern möglichst dicht an die Mittellinie geworfen werden.
Kann Team B diese aber nicht treffen,darf Team A ab Höhe des Feld-Bauern werfen, der dem König am nächsten steht. Die Chance, weitere Bauern von Team B zu treffen, erhöht sich also, je näher die Feld-Bauern an der Mittellinie stehen.
Wird der König umgeworfen, bevor alle gegnerischen Bauern gefallen sind oder solange noch eigene Feld-Bauern im gegnerischen Feld stehen, ist das Spiel verloren. Die Feld-Bauern sollten also nicht zu dicht am König platziert werden.
Wird der König umgeworfen, bevor alle gegnerischen Bauern gefallen sind oder solange noch eigene Feld-Bauern im gegnerischen Feld stehen, ist das Spiel verloren. Die Feld-Bauern sollten also nicht zu dicht am König platziert werden.
Muss man mehrere Feld-Bauern werfen,so kann man versuchen,diese möglichst dicht nebeneinander zu platzieren, damit mit etwas Glück bei einem Wurf zwei oder gar mehrere Feld-Bauern umfallen.
Pro Feld-Bauer darf Team B 2x werfen. Landet ein Bauer auch beim
2.Wurf nicht im gegnerischen Feld, darf Team A selbst von der Grundlinie von Team B aus die Bauern in die eigene Hälfte werfen. Die Bauern müssen aber mindestens eine Wurfholz-Länge vom König und von den Grenzhölzern entfernt aufgestellt werden.
4. Die von Team B geworfenen Feld-Bauern werden von Team A dort aufgestellt, wo sie gelandet sind, wobei es Team A freisteht, in welche Richtung es die Bauern aufrichtet. Bauern, die auf einer Begrenzungslinie gelandet sind, müssen allerdings immer so aufgerichtet werden, dass sie zum grössten Teil im Feld stehen.
5. Team B wirft nun als erstes auf die Feld-Bauern. Sobald diese gefallen sind, werden sie für den Rest des Spiels aus dem Spiel genommen. Wird dabei aus Versehen einer der Bauern auf der Grundlinie von Team A getroffen, muss dieser wieder aufgerichtet werden. Erst wenn alle Feld-Bauern umgeworfen sind, kann Team B weiter auf die Bauern auf der Grundlinie von Team A werfen.
6. Team A wirft nun ebenfalls zuerst eigene Bauern, die ggf. von Team B umgeworfen wurden, in die Spielhälfte von Team B. Hat Team B keine Bauern von Team A umwerfen können und stehen noch Feld-Bauern von Team B im Feld von Team A, kann Team A bis auf Höhe des Feld-Bauern vorrücken, der am dichtesten beim König steht.
7. Sobald ein Team alle Bauern des gegnerischen Teams umgeworfen hat, darf es – wieder von der Grundlinie aus – auf den König werfen. Fällt dieser um, hat das Team gewonnen.